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Der Body-Mind-Kompass

Mein Ansatz

Körper und Psyche stehen in einem ständigen Austausch. Was Sie fühlen und denken, wirkt sich auf Ihren Körper aus — und umgekehrt. Diese Verbindung rückt bei mir besonders dann in den Mittelpunkt, wenn der Körper Nein sagt: bei Erschöpfung, bei Schmerz, bei Angst, bei Atemnot, bei einer Diagnose, die alles verändert, oder einfach bei anhaltender innerer Anspannung.

Im Grunde geht es dabei immer um dieselbe Frage: Wie kann ich dem eigenen Körper wieder vertrauen? Manchmal war dieses Vertrauen über lange Zeit erschüttert — manchmal hat es sich noch nie ganz eingestellt, und auch die freundliche Geste sich selbst und dem eigenen Körper gegenüber ist vielen nicht vertraut. Dabei trägt jeder Körper eine eigene Intelligenz in sich, eine innere Weisheit, die weiß, was ihm guttut, auch wenn sie manchmal verschüttet oder schwer zu hören ist. Genau hier setzt meine Arbeit an: dieser Weisheit wieder Raum zu geben.

Man kann sich den Menschen auch wie ein inneres Orchester vorstellen: Organe, Nervensystem, das psychische Immunsystem, Verstand und Gefühle sind die Mitspieler, die je eigene Stimmen haben. Wenn eine Erkrankung oder eine anhaltende Belastung das Zusammenspiel stört, geraten manche Stimmen in den Hintergrund, andere übertönen alles. In meiner Arbeit geht es darum, diesen Mitspielern wieder Gehör und Raum zu verschaffen, damit sie einander besser wahrnehmen und zuhören können — bis die eigene Lebensmelodie wieder in Fluss kommt und auch leisere Stimmen wieder hörbar werden.

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Orchester spielt Musik, wie Körperorchester aus Verstand und Gefühl, Organen, Nervensystem, psychische Immunsystem,  die eigene Lebensmelodie hörbar machen

Wie das Meer hat auch unser inneres Erleben Gezeiten, ruhige und stürmische Phasen, Wellen, die kommen und wieder gehen. Nichts davon muss beseitigt oder bekämpft werden — es darf da sein und sich wandeln, im eigenen Rhythmus.

Sechs Prinzipien

als Wegweiser

Ins Lot kommen. Sich erden, den Kontakt zum Boden spüren und sich von innen her aufrichten.

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Wahrnehmung schulen. Die Kraft der bewussten Aufmerksamkeit nutzen, um Atem, Körperempfindungen, Gefühle und inneres Wissen wieder zu spüren lernen — und damit auch die Körperintelligenz, die oft leiser spricht als der Verstand.

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Im Hier und Jetzt ankommen. Sich in Achtsamkeit üben und einen wohlwollenden inneren Begleiter etablieren, der an die Stelle von Selbstkritik tritt.

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In den Dialog mit dem Körper treten. Die eigenen Selbstanteile erkunden, in Kontakt mit dem Körper kommen und lernen, das eigene „Körperhaus“ wieder zu bewohnen und seiner Weisheit zu vertrauen.

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Stress regulieren. Wohlbefinden und Leichtigkeit spüren, Schmerzen lindern, sich selbst beruhigen und ein Gefühl für den eigenen Rhythmus und die eigene Selbstwirksamkeit wiederfinden.

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Wandel einleiten. Denn echte Veränderung vollzieht sich im Inneren und kann ein neues Gefühl von Ganzheit fördern.

Die Atmung

Die Atmung ist dabei ein wichtiger, aber nur einer von mehreren Zugängen zu diesem inneren Orchester. Genauso arbeite ich mit Wahrnehmung, Bewegung, Sprache, Ritualen und dem Gespräch – je nachdem, was Ihnen in Ihrer Situation am meisten hilft.

 

Sie müssen nichts leisten oder verändern. Es geht darum, wahrzunehmen, was da ist und behutsam wieder Boden unter die Füße zu bekommen, auch wenn der Körper gerade eigene Wege geht.

Praxis Panthöfer  ·  Sonja Panthöfer M.A.

Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG)

Psychoonkologin (WPO)  
Atemtherapeutin (BV-ATEM®)

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